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Nachtrag zu den Bahn-LKW’s

Nachdem sich aufgrund meiner Entdeckung auf der Railteam-Webseite eine interessante Diskussion bei bahn-spass.de entwickelt hat, hier noch ein paar Nachträge, die die Unsinnigkeit der dort aufgeführten Statistik bezüglich des Energieverbrauchs von Bahn vs. LKW belegen.

Bei der Fahrt mit der Bahn beträgt der Diesel-Verbrauch 11,8 Liter und der Schadstoff-Ausstoß 24 Kilo. Der Reisebus hat mit 5,4 Litern Diesel und 16 Kilo CO2 je Person mit Abstand den geringsten Spritverbrauch und Abgasausstoß.
[http://www.energieportal24.de/artikel_760.htm]

[…] Danach emittiert auf einer 100 km langen Reise mit einer durchschnittlichen Fahrzeugbesetzung der Bus 3,3 Kilogramm Kohlendioxid. Die Bahn kommt hier auf 5,4 Kilogramm Kohlendioxid-Emissionen, eine mehr als 63 Prozent schlechtere Bilanz als der Bus. […] Wenn Bahnchef Mehdorn in der BILD-Zeitung davon spricht, dass die Bahn “mit weitem Abstand das umweltfreundlichste Transportmittel ist”, ist diese Aussage irreführend.
[http://www.klima-aktiv.com/article31_3798.html]

Bei den Schwaben steht die Abkürzung “LKW” im übrigen auch für “LeberKäsWeckle”, also ein mit Fleischkäse belegtes Brötchen. Vielleicht bezieht sich die Angabe der Bahn ja auf einen solchen Snack? Laut der Welt Online beträgt der Kohlendioxid-Ausstoß, der bei der Zucht eines Kilogramms Fleisch entsteht in etwa so viel wie eine Autofahrt von 250 km Distanz…

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Der Datenschutz der Profis…

Tja, im Moment geistert ja mal wieder der “Spirit of 9/11″ durch Deutschland, nehmen wir als Beispiel mal die Postüberwachung im Rahmen des G8-Gipfels. Reicht es nicht schon, der Hardware-Lobby genüge zu tun und die Vorratsdatenspeicherung bei Internet-Verbindungen anzuordnen? Ich meine, damit sind doch sicherlich schon mal zumindest die Arbeitsplätze der Festplattenhersteller gesichert. Aber halt, gibts die in Deutschland überhaupt?

Naja, wie auch immer. Schlimm nur, daß selbst Profis, die es eigentlich wissen müßten, kaum Argwohn gegenüber solchen Methoden zeigen.Ich erinnere mich an ein Seminar der praktischen Informatik, bei dem ich einen Vortrag über anonyme, elektronische Bezahlung hielt. Nach Abschluß des Vortrages fragte mich unser Dozent, immerhin Inhaber des Lehrstuhls für Datenkommunikation in Aachen, wozu man anonyme Bezahlverfahren überhaupt bräuchte und ob dieser Aufwand gerechtfertigt sei. Er persönlich habe nichts zu verbergen und daher auch kein Bedürfnis, solche Bezahlverfahren einzusetzen. Selbst als mehr oder weniger die gesamte Zuhörerschaft, darunter zwei seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter, versucht haben, ihm die Problematik klar zu machen, hatte dies wenig Erfolg.

Naja,  alles weitere sei mal dahingestellt. Ich wundere mich nur immer noch, wie viele Personen an den Kassen der Filialen einer nach dem Pariser U-Bahn-Netz benannten Handelskette ihre ZahlRück-Karte zücken, während ich schon beim Herantreten an den Zahltisch mehrfach “Nein” sage, aber dennoch jedes mal gefragt werde, ob ich so ein blödes Ding mein Eigen nenne.

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