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Dauer-Spezial Suchmaschine

Heute bin ich durch Zufall auf eine Art “Suchmaschine” für Dauer-Spezial-Sparpreise der Bahn gestoßen. Ihr findet sie hier im Blog von bahn-spass.de (kann die Bahn überhaupt wirklich Spaß machen?). Alle, die sich für die Sonderangebots-Option meiner Bahn-Spartipps entscheiden, können sich hier über die Verfügbarkeit innerhalb eines bestommten Zeitraums informieren.

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“Bezahlte Rezensionen” bzw. “Paid Reviews”

04.07.2007 - 1 Kommentar - Tags: , ,

Bei meiner Suche nach anderen Seiten, die Plugin-Reviews anbieten, während ich meine eigene Plugin-Review-Seite online gestellt habe, ist mir zum Suchwort “Review” etwas aufgefallen. Es gibt unter den Bloggern immer mehr Personen, die sogenannte “Paid Reviews” anbieten, also gegen Bezahlung einen kurzen Text (und vor allem Link!) über die Seite des Kunden zu schreiben.

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Meine Blender-Machwerke

04.07.2007 - 1 Kommentar - Tags: , ,

Vor einigen Monaten habe ich mich mal etwas intensiver in die 3D-Modeling und Rendersoftware Blender eingearbeitet. Dieses zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Programm (OpenSource und kostenlos) ist nach einiger Eingewöhnungszeit dann doch in der Lage, recht ansehnliche Bildchen zu zaubern. Ein paar meiner Experimente habe ich hier im folgenden ausgestellt. Es handelt sich durchweg um eine Linie von Schmuckstücken und dazugehörigen Accessoires. Alles in allem waren pro Bild etwa 90 bis 120 Minuten Arbeitszeit erforderlich.

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Impressum

03.07.2007 - Comments Off - Tags: ,

Dienstanbieter gemäß TDG/MDStV:

Henning Schaefer

Ehrenhalde 6
70192 Stuttgart

henning.schaefer@gmail.com
Tel: 0241/4005015

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Szenario 4

29.06.2007 - 1 Kommentar - Tags: , ,

4. Szenario: Vielfahrer in Begleitung

Zu dieser Kategorie gehören insbesondere Personen, die häufig mit Kollegen geschäftlich unterwegs sind. Sofern die Begleitpersonen weitestgehend immer gleich bleiben, gelten die Tipps für alleinreisende Vielfahrer sinngemäß. Wechseln die Begleiter häufig, so bleibt den Reisenden kaum eine andere Möglichkeit, als sich damit abzufinden, daß die Reisen eine ziemlich kostspielige Sache sind. Wie auch bei den alleinreisenden Vielfahrern gehen wir bei den Beispielen in diesem Abschnitt davon aus, daß übers Jahr 10 Hin- und Rückfahrten unternommen werden, von denen nur 4 auf die Kriterien des Sparpreises 50 zutreffen, es allerdings nur in 2 Fällen möglich ist, diesen tatsächlich zu bekommen, andernfalls wird der Sparpreis 25 angewandt. Alle Fahrten finden in Begleitung einer Person statt.

1. Möglichkeit: Normalpreis

Der Normalpreis ist üblicherweise keine Option für Vielfahrer. Dennoch seien hier die Kosten für die Beispielfahrten zu Referenzzwecken aufgeführt.
Kosten für das gesamte Jahr: 4000 Euro für 10 Hin- und Rückfahrten (Sparpotential: Keines)

2. Möglichkeit: BahnCard

Eine BahnCard 50 ist die erste Wahl für alle Vielfahrer. Mit dieser kann der Vielfahrer in jeden Zug einsteigen, auch im Zug noch Tickets lösen und sehr spontan und flexibel verreisen. Da Flexibilität bei Vielfahrern ein besonders wichtiges Kriterium ist, gehört eine BahnCard 50 in die Brieftasche jedes Vielfahrers.
Gesamtkosten in einem Jahr (alle Reisenden besitzen eine BC 50): 2412 Euro (Sparpotential: 39,7 %)
Gesamtkosten in einem Jahr (nur ein Reisender besitzt eine BC 50): 3206 Euro (Sparpotential: 19,9 %)

Eine BahnCard 25 dürfte den meisten Vielfahrern nicht genug Ersparnis bringen, um sich wirklich zu lohnen. Gegebenenfalls kann aber eine zusätzliche BahnCard 25 für die 1. Klasse einen gewissen Gewinn an Komfort bringen, siehe dazu den Trick “Dual-BahnCard”. Außerdem lassen sich mit der BC 25 bei Mitfahrern mit den Sparpreisen zusätzliche Einsparungen erzielen.
Gesamtkosten in einem Jahr (alle Reisenden besitzen eine BC 25): 3106 Euro (Sparpotential: 22,4 %).
Gesamtkosten in einem Jahr (nur ein Reisender besitzt eine BC 25): 3553 Euro (Sparpotential: 11,2 %).

3. Möglichkeit: Sonderangebote

Sonderangebote, wie den Dauer-Sparpreis kommen aus den eingangs erwähnten Verfügbarkeits- und Flexibilitätsproblemen für Vielfahrer nur selten in Betracht. Wenn wir aber davon ausgehen, daß die zwei jährlichen Fahrten, die die Kriterien für einen Sparpreis 50 erfüllen, auch mit einem Dauer-Spezial zum Preis von 39 Euro zu erledigen wären (die Bedingungen für Sparpreis 50 und Dauer-Sparpreis sind praktisch identisch), kommen wir auf folgende Kalkulation:
Gesamtkosten mit BahnCard 50 aller Reisender: 2324 Euro (Sparpotential: 41,9 %)

Hier gibt es übrigens eine Suchfunktion, die zu einem gegebenen Zeitraum alle Dauer-Sparpreis-Angebote sucht.

4. Möglichkeit: Sparpreise

Die Sparpreise 25 und 50 sind für Vielfahrer nur eingeschränkt nutzbar, bieten sich jedoch u.U an, wenn man in Begleitung reist. Hat man die Möglichkeit einer gewissen Vorausplanung (mindestens 3 Tage) und will eine Hin- und Rückfahrt buchen, so ist man mit dem Versuch, einen Sparpreis zu ergattern, gut beraten. Allerdings fehlt es insbesondere Vielfahrern häufig an der nötigen Flexibilität zur Buchung der Sparpreis. Aus der Praxis hat sich ergeben, daß sich eine Vorausbuchung von ungefähr 7 Tagen empfiehlt, um einigermaßen sicher noch einen Sparpreis zu erhalten. Das Problem bei den Sparpreisen ist, daß grundsätzlich Hin- und Rückfahrt gemeinsam gebucht werden müssen und daß aufgrund der Zugbindung jegliche Flexibilität fehlt. Wer damit aber leben kann (Verspätungen der Bahn sind übrigens kein Problem: Die Tickets werden dann für andere Züge freigegeben - hüten sollte man sich vor Spapreis-Angeboten dann, wenn man noch auf ein anderes Verkehrsmittel, wie z.B. Flugzeug, angewiesen ist: Hier kann eine Verspätung zum Verfallen des Tickets führen) sollte sich bei jeder Fahrt bemühen, Sparpreise zu buchen. Es gibt den Sparpreis 25 (Hin- und Rückfahrt in der gleichen Woche) sowie den Sparpreis 50, Voraussetzung für diesen ist jedoch, daß Hin- und Rückfahrt am Wochenende oder in verschiedenen Wochen stattfinden. Darüberhinaus wird mit einer BahnCard 25 zusätzlich noch der BahnCard-Rabatt gewährt. Besitzt man eine BahnCard 50 und reist alleine, so macht es keinen Unterschied, ob man einen Sparpreis 50 ergattert oder nicht - im Gegenteil, durch den Sparpreis verliert man bei gleichem Preis seine Flexibilität. Daher wird die Kalkulation nur für Besitzer einer BahnCard 25 durchgeführt:
Gesamtkosten pro Jahr mit BahnCard 25 eines Reisenden, wie eingangs erklärt: 2715,5 Euro (Sparpotential: 32,1%)
Gesamtkosten pro Jahr, wenn ein Reisender eine BC 50 und der Begleiter eine BC 25 besitzt (oder wenn der Hauptreisende beide Karten besitzt): 2321,5 Euro (Sparpotential: 42%)

Tricks und Kniffe

  • Dual-BahnCard-Trick: Dieser Trick hilft zwar nicht beim Sparen, ist jedoch eine Art “Insider-Tipp” um Vielfahrern das Fahren etwas angenehmer zu machen. Vielen ist nicht bewußt, daß es durchaus möglich ist, mehrere BahnCards gleichzeitig zu besitzen. Meine Empfehlung für Vielfahrer, die sich ab und zu etwas mehr Komfort gönnen möchten, ist die Anschaffung einer zusätzlichen BahnCard 25 für die erste Klasse. Dies hat mehrere Vorteile: Für einen Aufpreis von nur 12,5 % gegenüber dem BahnCard 50-Preis der zweiten Klasse kann bei Fahrten, für die ein Sparpreis 50 erster Klasse verfügbar ist, in der ersten Klasse gefahren werden (vorausgesetzt, es wird keine Flexibilität benötigt und man ist bereit, den einmaligen Preis von 106 Euro für eine BC 25 1. Klasse zu bezahlen). Darüberhinaus werden bei 1. Klasse-Buchungen 150% der BahnBonus-Punkte gutgeschrieben, die sich später in geldwerte Vorteile umwandeln lassen, siehe dazu auch den BahnBonus-Tipp. Beim Sammeln von Punkten sollte man sich auf eine BahnCard (z.B. die BahnCard 50 2. Klasse) beschränken - der Automat schreibt die 1. Klasse-Punkte auch gerne einer BahnCard 2. Klasse gut. Darüberhinaus ermöglicht eine zusätzliche BahnCard 25 die Ausnutzung von Mitfahrer-Rabatten bei Personen, die in Begleitung reisen, was bei häufigen Fahrten durchaus von Vorteil sein kann.
  • Umstiegs-Trick: Ist für eine Relation kein Sparpreis mehr verfügbar, so empfiehlt es sich bei Umsteigeverbindungen, bei denen die Züge aus denen bzw. in die umgestiegen wird, eine Strecke parallel fahren (häufig der Fall bei den Relationen aus dem Ruhrgebiet nach Süddeutschland, hier sind Umstiege in Köln und Frankfurt Flughafen möglich), einfach den anderen Bahnhof als Umsteigestelle anzugeben (in der Reiseauskunft als “via” eintragen, Aufenthaltszeit 1 Minute). Gegebenenfalls können hierdurch noch Sparpreis-Kontingente gefunden werden.
  • BahnBonus: Das Sammeln von Bonuspunkten kann eine gute Möglichkeit sein, zusätzlich Geld einzusparen. Die lukrativste Prämie sind die 1. Klasse-Upgrade-Gutscheine, die pro Stück bis zu 60,50 Euro wert sind. Mit diesen kann man eine 1. Klasse-Fahrt zum gleichen Preis und zu den gleichen Konditionen wie einen Normalpreis (mit BahnCard-Rabatt) buchen. Sammelt man z.B. 3000 Punkte an, so erhält man dafür Gutscheine im Gegenwert von 363 Euro, was immerhin einem Preisnachlass von 12,1 % auf den BahnCard 50-Preis 2. Klasse, und einem Preisnachlass von 23,1 % verglichen mit dem Normalpreis 1. Klasse entspricht.


Hinweis: Alle Preisbeispiele dienen nur der Veranschaulichung der Tarifstruktur. Der Autor übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit und Verfügbarkeit, für tarifliche Änderungen, für Rechenfehler und für die Anwendbarkeit in bestimmten Situationen. Aus diesem Grund ist auch die Haftung des Autors bei finanziellen Schäden, die durch die Anwendung dieser Hinweise entstehen, ausgeschlossen.

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Szenario 3

29.06.2007 - 2 Kommentare - Tags: , ,

3. Szenario: Alleinreisender Vielfahrer

Alleinreisende Vielfahrer sind eine weitere, sehr knifflige Gruppe. Da sich viele Spartricks nur für Personen in Begleitung eignen, ist das mögliche Sparpotential hier nicht ganz so groß wie bei den Seltenfahrern oder Gruppenreisenden. Da zusätzlich ein typisches Kriterium eines Vielfahrers ist, daß die Bedingungen für Sparpreise (Fahrt am oder übers Wochenende) nicht zutreffen, gehen wir bei den Beispielen in diesem Abschnitt davon aus, daß übers Jahr 10 Hin- und Rückfahrten unternommen werden, von denen nur 4 auf die Kriterien des Sparpreises 50 zutreffen, es allerdings nur in 2 Fällen möglich ist, diesen tatsächlich zu bekommen, andernfalls wird der Sparpreis 25 angewandt.

1. Möglichkeit: Normalpreis

Der Normalpreis ist üblicherweise keine Option für Vielfahrer. Dennoch seien hier die Kosten für die Beispielfahrten zu Referenzzwecken aufgeführt.
Kosten für das gesamte Jahr: 2000 Euro für 10 Hin- und Rückfahrten (Sparpotential: Keines)

2. Möglichkeit: BahnCard

Eine BahnCard 50 ist die erste Wahl für alle Vielfahrer. Mit dieser kann der Vielfahrer in jeden Zug einsteigen, auch im Zug noch Tickets lösen und sehr spontan und flexibel verreisen. Da Flexibilität bei Vielfahrern ein besonders wichtiges Kriterium ist, gehört eine BahnCard 50 in die Brieftasche jedes Vielfahrers.
Gesamtkosten in einem Jahr: 1206 Euro (Sparpotential: 39,7 %)

Eine BahnCard 25 dürfte den meisten Vielfahrern nicht genug Ersparnis bringen, um sich wirklich zu lohnen. Gegebenenfalls kann aber eine zusätzliche BahnCard 25 für die 1. Klasse einen gewissen Gewinn an Komfort bringen, siehe dazu den Trick “Dual-BahnCard”.
Gesamtkosten in einem Jahr: 1553 Euro (Sparpotential: 22,4 %).

Die BahnCard 100 für die zweite Klasse lohnt sich im Übrigen erst ab 31 Hin- und Rückfahrten über die Distanz von 100 Euro pro einfacher Fahrt und kommt somit allenfalls für Wochenendpendler in Frage.

3. Möglichkeit: Sonderangebote

Sonderangebote, wie den Dauer-Sparpreis kommen aus den eingangs erwähnten Verfügbarkeits- und Flexibilitätsproblemen für Vielfahrer nur selten in Betracht. Wenn wir aber davon ausgehen, daß die zwei jährlichen Fahrten, die die Kriterien für einen Sparpreis 50 erfüllen, auch mit einem Dauer-Spezial zum Preis von 39 Euro zu erledigen wären (die Bedingungen für Sparpreis 50 und Dauer-Sparpreis sind praktisch identisch), kommen wir auf folgende Kalkulation:
Gesamtkosten mit BahnCard 50: 1162 Euro (Sparpotential: 41,9 %)

Hier gibt es übrigens eine Suchfunktion, die zu einem gegebenen Zeitraum alle Dauer-Sparpreis-Angebote sucht.

4. Möglichkeit: Sparpreise

Die Sparpreise 25 und 50 sind für Vielfahrer nur eingeschränkt nutzbar. Hat man die Möglichkeit einer gewissen Vorausplanung (mindestens 3 Tage) und will eine Hin- und Rückfahrt buchen, so ist man mit dem Versuch, einen Sparpreis zu ergattern, gut beraten. Allerdings fehlt es insbesondere Vielfahrern häufig an der nötigen Flexibilität zur Buchung der Sparpreis. Aus der Praxis hat sich ergeben, daß sich eine Vorausbuchung von ungefähr 7 Tagen empfiehlt, um einigermaßen sicher noch einen Sparpreis zu erhalten. Das Problem bei den Sparpreisen ist, daß grundsätzlich Hin- und Rückfahrt gemeinsam gebucht werden müssen und daß aufgrund der Zugbindung jegliche Flexibilität fehlt. Wer damit aber leben kann (Verspätungen der Bahn sind übrigens kein Problem: Die Tickets werden dann für andere Züge freigegeben - hüten sollte man sich vor Spapreis-Angeboten dann, wenn man noch auf ein anderes Verkehrsmittel, wie z.B. Flugzeug, angewiesen ist: Hier kann eine Verspätung zum Verfallen des Tickets führen) sollte sich bei jeder Fahrt bemühen, Sparpreise zu buchen. Es gibt den Sparpreis 25 (Hin- und Rückfahrt in der gleichen Woche) sowie den Sparpreis 50, Voraussetzung für diesen ist jedoch, daß Hin- und Rückfahrt am Wochenende oder in verschiedenen Wochen stattfinden. Darüberhinaus wird mit einer BahnCard 25 zusätzlich noch der BahnCard-Rabatt gewährt. Besitzt man eine BahnCard 50 und reist alleine, so macht es keinen Unterschied, ob man einen Sparpreis 50 ergattert oder nicht - im Gegenteil, durch den Sparpreis verliert man bei gleichem Preis seine Flexibilität. Daher wird die Kalkulation nur für Besitzer mit einer BahnCard 25 durchgeführt:
Gesamtkosten pro Jahr mit BahnCard 25, wie eingangs erklärt: 1328 Euro (Sparpotential: 33,6%)

Tricks und Kniffe

  • Dual-BahnCard-Trick: Dieser Trick hilft zwar nicht beim Sparen, ist jedoch eine Art “Insider-Tipp” um Vielfahrern das Fahren etwas angenehmer zu machen. Vielen ist nicht bewußt, daß es durchaus möglich ist, mehrere BahnCards gleichzeitig zu besitzen. Meine Empfehlung für Vielfahrer, die sich ab und zu etwas mehr Komfort gönnen möchten, ist die Anschaffung einer zusätzlichen BahnCard 25 für die erste Klasse. Dies hat mehrere Vorteile: Für einen Aufpreis von nur 12,5 % gegenüber dem BahnCard 50-Preis der zweiten Klasse kann bei Fahrten, für die ein Sparpreis 50 erster Klasse verfügbar ist, in der ersten Klasse gefahren werden (vorausgesetzt, es wird keine Flexibilität benötigt und man ist bereit, den einmaligen Preis von 106 Euro für eine BC 25 1. Klasse zu bezahlen). Darüberhinaus werden bei 1. Klasse-Buchungen 150% der BahnBonus-Punkte gutgeschrieben, die sich später in geldwerte Vorteile umwandeln lassen, siehe dazu auch den BahnBonus-Tipp. Beim Sammeln von Punkten sollte man sich auf eine BahnCard (z.B. die BahnCard 50 2. Klasse) beschränken - der Automat schreibt die 1. Klasse-Punkte auch gerne einer BahnCard 2. Klasse gut.
  • Umstiegs-Trick: Ist für eine Relation kein Sparpreis mehr verfügbar, so empfiehlt es sich bei Umsteigeverbindungen, bei denen die Züge aus denen bzw. in die umgestiegen wird, eine Strecke parallel fahren (häufig der Fall bei den Relationen aus dem Ruhrgebiet nach Süddeutschland, hier sind Umstiege in Köln und Frankfurt Flughafen möglich), einfach den anderen Bahnhof als Umsteigestelle anzugeben (in der Reiseauskunft als “via” eintragen, Aufenthaltszeit 1 Minute). Gegebenenfalls können hierdurch noch Sparpreis-Kontingente gefunden werden.
  • BahnBonus: Das Sammeln von Bonuspunkten kann eine gute Möglichkeit sein, zusätzlich Geld einzusparen. Die lukrativste Prämie sind die 1. Klasse-Upgrade-Gutscheine, die pro Stück bis zu 60,50 Euro wert sind. Mit diesen kann man eine 1. Klasse-Fahrt zum gleichen Preis und zu den gleichen Konditionen wie einen Normalpreis (mit BahnCard-Rabatt) buchen. Sammelt man z.B. 3000 Punkte an, so erhält man dafür Gutscheine im Gegenwert von 363 Euro, was immerhin einem Preisnachlass von 12,1 % auf den BahnCard 50-Preis 2. Klasse, und einem Preisnachlass von 23,1 % verglichen mit dem Normalpreis 1. Klasse entspricht.


Hinweis: Alle Preisbeispiele dienen nur der Veranschaulichung der Tarifstruktur. Der Autor übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit und Verfügbarkeit, für tarifliche Änderungen, für Rechenfehler und für die Anwendbarkeit in bestimmten Situationen. Aus diesem Grund ist auch die Haftung des Autors bei finanziellen Schäden, die durch die Anwendung dieser Hinweise entstehen, ausgeschlossen.

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Kirsch-Milchshake

Wie lange ist das jetzt her? Ich weiß nicht wieso ich ausgerechnet jetzt darauf komme, aber vor einigen Tagen oder Wochen kam mir am Bahnhof die Idee, doch ein eisgekühltes, milchbasiertes Erfrischungsgetränk mit künstlichem Geschmack zu erwerben. Ich also rein in die Filiale des Franchisenehmers einer bekannten internationalen Fast-Food-Kette. Meine Überraschung war groß, als ich dort neben den üblichen Sorten Erdbeer, Vanille und Schokolade eine Aktionswerbung sah, die mir “Milchshake Kirsch” anpries. Wieso ich mich dann dafür entschieden habe weiß der Geier, aber wer wissen will, wie es weitergeht, sollte hier unbedingt weiterlesen…

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Bahnfahren billig(er) gemacht

Häufig werde ich von Leuten angesprochen, wie wissen wollen, wie sie an günstige Bahn-Tickets kommen können. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, die wichtigsten Tricks und Kniffe zum Sparen bei Bahnreisen in einer Übersicht zusammenzustellen, in der jeder Bahnfahrer sein individuelles Szenario heraussuchen kann um die besten Spartipps für seine individuellen Bedürfnisse zu bekommen.

Ihr findet diese Aufstellung hier unter Bahnfahren billig gemacht.

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Szenario 2

2. Szenario: Seltenfahrer in Begleitung

Für dieses Szenario gelten folgende Beispieldaten: Der Fahrgast legt pro Jahr 3 Hin- und Rückfahrten über 100 Euro Normalpreis pro einfache Fahrt zurück, davon zwei in Begleitung mindestens einer weiteren Person.

1. Möglichkeit: Normalpreis

Der Normalpreis ist auch die Standard-Variante für alle Seltenfahrer, die öfter in Begleitung reisen. Die Vorteile sind Flexibilität, die Möglichkeit, nur eine einfache Fahrt zu buchen und bei einer Rückfahrt bis zu einem Monat flexibel zu bleiben. Die Hinfahrt gilt grundsätzlich ab dem Zeitpunkt, der beim Ticketkauf angegeben wurde, aber auch noch am nächsten Tag. Es können beliebig viele Zwischenstopps eingelegt werden, vorausgesetzt die Fahrt ist zum Ende des zweiten Gültigkeitstages abgeschlossen. Ab dem Datum der Hinfahrt kann die Rückfahrt (ebenfalls wieder verteilt auf zwei Tage) innerhalb eines Monats nach der Hinfahrt stattfinden. Kosten für 3 Hin- und Rückfahrten, davon zwei in Begleitung: 1000 Euro (Sparpotential: Keines)

2. Möglichkeit: BahnCard

Eine BahnCard 50 lohnt sich für Seltenfahrer in den meisten Fällen nicht, da sie im Normalfall 206 Euro kostet. Da sie sich daher erst rentiert, wenn mit Sicherheit innerhalb eines Jahres mindestens 4 einfache oder zwei Hin- und Rückfahrten über unseren Beispielbetrag stattfinden werden, außerdem gibt es bei Normal- und Sparpreisen hier keinen Mitfahrer-Rabatt, so daß die Mitfahrer nicht von der BahnCard profitieren. Darüberhinaus gibt es andere Möglichkeiten, hier Geld zu sparen, weshalb sich eine BahnCard 50 für Seltenfahrer höchstwahrscheinlich nicht rentiert.
Gesamtkosten bei drei Hin- und Rückfahrten, davon zwei in Begleitung, über je 200 Euro: 906 Euro (Sparpotential: 9,4%)

Eine BahnCard 25 hingegen gibt es nicht nur fast nachgeschmissen (53 Euro), sondern sie eröffnet zusätzlich noch die Möglichkeit, weitere Spartricks anzuwenden. Beim Kauf eines Normalpreis-Tickets rentiert sich die BahnCard 25 bereits bei einer Hin- und Rückfahrt über den Beispielbetrag (auch ohne Begleitung) daher sei der Kauf einer BahnCard 25 (auch kurzfristig, wenn man die Karte direkt vor Antritt der Fahrt erwirbt gibt es eine vorläufige BahnCard, die sofort gültig ist) jedem Bahnfahrer wärmstens empfohlen. Außerdem profitieren alle Begleitpersonen bei Kauf von Sparpreis-Tickets ebenfalls von der BahnCard.
Gesamtkosten bei drei Hin- und Rückfahrten, davon zwei in Begleitung, über 200 Euro: 903 Euro (Sparpotential: 9,7%).

3. Möglichkeit: Sonderangebote

Immer wieder gibt es Sonderaktionen und spezielle Spar-Angebote. Bis Ende 2007 gibt es einen speziellen Sparpreis, bei dem Tickets für die einfache Fahrt ab 39 Euro für beliebige Strecken angeboten werden. Dies rentiert sich natürlich nur bei Fahrten, deren Normalpreis über 40 Euro liegt, zusätzlich büßt man die Flexibilität eines Normalpreistickets ein. Zusätzlich besteht wie bei allen Sonderangeboten auch noch das Risiko des Ausverkaufs.
Gesamtkosten bei drei Hin- und Rückfahrten, davon 2 in Begleitung über 200 Euro: 390 Euro (Sparpotential: bis zu 61%)

Hier gibt es übrigens eine Suchfunktion, die zu einem gegebenen Zeitraum alle Dauer-Sparpreis-Angebote sucht.

4. Möglichkeit: Sparpreise

Die Sparpreise 25 und 50 sind insbesondere für Seltenfahrer interessant, vor allem wenn man in Begleitung reist. Hat man die Möglichkeit einer gewissen Vorausplanung (mindestens 3 Tage) und will eine Hin- und Rückfahrt buchen, so ist man mit dem Versuch, einen Sparpreis zu ergattern, gut beraten. Aus der Praxis hat sich ergeben, daß sich eine Vorausbuchung von ungefähr 7 Tagen empfiehlt, um einigermaße sicher noch einen Sparpreis zu erhalten. Das Problem bei den Sparpreisen ist, daß grundsätzlich Hin- und Rückfahrt gemeinsam gebucht werden müssen und daß aufgrund der Zugbindung jegliche Flexibilität fehlt. Wer damit aber leben kann (Verspätungen der Bahn sind übrigens kein Problem: Die Tickets werden dann für andere Züge freigegeben - hüten sollte man sich vor Spapreis-Angeboten dann, wenn man noch auf ein anderes Verkehrsmittel, wie z.B. Flugzeug, angewiesen ist: Hier kann eine Verspätung zum Verfallen des Tickets führen) sollte sich bei jeder Fahrt bemühen, Sparpreise zu buchen. Es gibt den Sparpreis 25 (Hin- und Rückfahrt in der gleichen Woche) sowie den Sparpreis 50, Voraussetzung für diesen ist jedoch, daß Hin- und Rückfahrt am Wochenende oder in verschiedenen Wochen stattfinden. Darüberhinaus wird mit einer BahnCard 25 zusätzlich noch der BahnCard-Rabatt gewährt. Jeder Mitfahrer, der auf dem gleichen Ticket eingetragen ist, erhält zusätzlich 50% Rabatt auf den bereits reduzierten Fahrpreis des Ticketkäufers, wobei auch dessen BahnCard-Rabatt einbezogen wird.
Gesamtkosten bei drei Hin- und Rückfahrten über 200 Euro, davon 2 in Begleitung einer Person (Sparpreis 50): 400 Euro (Sparpotential: bis zu 60%)
Gesamtkosten bei drei Hin- und Rückfahrten, davon 2 in Begleitung einer Person (Sparpreis 50, mit BahnCard 25): 300 Euro (Sparpotential: bis zu 70%)

Gesamtkosten bei drei Hin- und Rückfahrten, davon 2 in Begleitung von vier Personen (Sparpreis 50, mit BahnCard 25): 525 Euro (Sparpotential: bis zu 76,1%)

Tricks und Kniffe

  • Erster-Klasse-Trick: Sollten Sparpreise für die zweite Klasse einmal nicht mehr erhältlich sein, lohnt es sich, nach einem Sparpreis der 1. Klasse ausschau zu halten. Sparpreise 50 der 1. Klasse sind grundsätzlich günstiger als Normalpreise der zweiten Klasse, Nachteil ist hier, daß eine eventuell vorhandene BahnCard 2. Klasse nicht anerkannt wird. Auch ist der Sparpreis 25 für die 1. Klasse bei Fahrten in Begleitung günstiger als der Normalpreis der zweiten Klasse.
    Kosten Hin- und Rückfahrt Normalpreis 2. Klasse in Begleitung einer Person: 400 Euro, Sparpreis 50 1. Klasse: 232,50 Euro, Sparpreis 25 1. Klasse: 348,75 (Sparpotential bis zu 41,9%)
  • Umstiegs-Trick: Ist für eine Relation kein Sparpreis mehr verfügbar, so empfiehlt es sich bei Umsteigeverbindungen, bei denen die Züge aus denen bzw. in die umgestiegen wird, eine Strecke parallel fahren (häufig der Fall bei den Relationen aus dem Ruhrgebiet nach Süddeutschland, hier sind Umstiege in Köln und Frankfurt Flughafen möglich), einfach den anderen Bahnhof als Umsteigestelle anzugeben (in der Reiseauskunft als “via” eintragen, Aufenthaltszeit 1 Minute). Gegebenenfalls können hierdurch noch Sparpreis-Kontingente gefunden werden.
  • Rückfahrt verfallen lassen: Ein eher unkonventioneller Trick ist das Verfallenlassen der Rückfahrt eines Sparpreis-Tickets, wenn man in Begleitung reist und nur eine einfache Fahrt buchen möchte. Zur Buchung des Sparpreises wählt man für die Hinfahrt seine geplante Verbindung, für die Rückfahrt eine in der Zukunft (z.B. in der folgenden Woche) liegende, möglichst günstige Verbindung (z.B. mit einer geringwertigeren Zuggattung mit vielen Umstiegen) und läßt die Rückfahrt verfallen.
    Preisbeispiel: einfache Fahrt Normalpreis, 2 Personen, ohne BahnCard: 200 Euro - Hin- und Rückfahrt, 2 Personen, Sparpreis 50: 150 Euro (Sparpotential mindestens 25%)
  • Fahrtstrecken mit weniger Personen: Es ist auch möglich, eine Fahrt mit weniger als den auf dem Ticket angegebenen Personen durchzuführen, ohne daß das Ticket dabei seine Gültigkeit verliert. Will also einer der Mitreisenden nicht mit zurückfahren, so bietet sich dennoch die Buchung eines Tickets für alle Personen als Hin- und Rückfahrt mit Sparpreisen an, auch wenn nicht alle Reisenden die Rückfahrt antreten (ACHTUNG: bei Fahrkarten mit BahnCard-Rabatt muß mindestens einer der Rückreisenden eine gleichwertige BahnCard besitzen). Hier muß individuell bei der Planung einer Reise festgestellt werden, ob sich dieses Vorgehen rentiert.


Hinweis: Alle Preisbeispiele dienen nur der Veranschaulichung der Tarifstruktur. Der Autor übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit und Verfügbarkeit, für tarifliche Änderungen, für Rechenfehler und für die Anwendbarkeit in bestimmten Situationen. Aus diesem Grund ist auch die Haftung des Autors bei finanziellen Schäden, die durch die Anwendung dieser Hinweise entstehen, ausgeschlossen.

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Szenario 1

1. Szenario: Alleinreisender Seltenfahrer

Alleinreisende Seltenfahrer haben das größte Problem, einen wirklich günstigen Bahntarif zu finden. Allerdings gibt es auch hier Sparpotenzial. Für alle Beispiele wird angenommen, daß der Fahrgast im Laufe eines Jahres zwei Hin- und Rückfahrten über ein Ticket mit 100 Euro Normalpreis pro einfacher Fahrt unternimmt.

1. Möglichkeit: Normalpreis

Der Normalpreis ist natürlich die Standard-Variante für alle Seltenfahrer. Die Vorteile sind Flexibilität, die Möglichkeit, nur eine einfache Fahrt zu buchen und bei einer Rückfahrt bis zu einem Monat flexibel zu bleiben. Die Hinfahrt gilt grundsätzlich ab dem Zeitpunkt, der beim Ticketkauf angegeben wurde, aber auch noch am nächsten Tag. Es können beliebig viele Zwischenstopps eingelegt werden, vorausgesetzt die Fahrt ist zum Ende des zweiten Gültigkeitstages abgeschlossen. Ab dem Datum der Hinfahrt kann die Rückfahrt (ebenfalls wieder verteilt auf zwei Tage) innerhalb eines Monats nach der Hinfahrt stattfinden.
Kosten für eine Hinfahrt: 100 Euro, für Hin- und Rückfahrt: 200 Euro (Sparpotential: Keines)

2. Möglichkeit: BahnCard

Eine BahnCard 50 lohnt sich für Seltenfahrer in den meisten Fällen nicht, da sie im Normalfall 206 Euro kostet. Da sie sich daher erst rentiert, wenn mit Sicherheit innerhalb eines Jahres mindestens 4 einfache oder zwei Hin- und Rückfahrten über unseren Beispielbetrag stattfinden werden. Darüberhinaus gibt es andere Möglichkeiten, hier Geld zu sparen, weshalb sich eine BahnCard 50 für Seltenfahrer höchstwahrscheinlich nicht rentiert.
Gesamtkosten bei zwei Hin- und Rückfahrten über je 200 Euro: 406 Euro (Sparpotential: keines)

Eine BahnCard 25 hingegen gibt es nicht nur fast nachgeschmissen (53 Euro), sondern sie eröffnet zusätzlich noch die Möglichkeit, weitere Spartricks anzuwenden. Beim Kauf eines Normalpreis-Tickets rentiert sich die BahnCard 25 bereits bei einer Hin- und Rückfahrt über den Beispielbetrag, daher sei der Kauf einer BahnCard 25 (auch kurzfristig, wenn man die Karte direkt vor Antritt der Fahrt erwirbt gibt es eine vorläufige BahnCard, die sofort gültig ist) jedem Bahnfahrer wärmstens empfohlen.
Gesamtkosten bei zwei Hin- und Rückfahrten über 200 Euro: 350 Euro (Sparpotential: 12,5%).

3. Möglichkeit: Sonderangebote

Immer wieder gibt es Sonderaktionen und spezielle Spar-Angebote. Bis Ende 2007 gibt es einen speziellen Sparpreis, bei dem Tickets für die einfache Fahrt ab 39 Euro für beliebige Strecken angeboten werden. Dies rentiert sich natürlich nur bei Fahrten, deren Normalpreis über 40 Euro liegt, zusätzlich büßt man die Flexibilität eines Normalpreistickets ein. Zusätzlich besteht wie bei allen Sonderangeboten auch noch das Risiko des Ausverkaufs.
Gesamtkosten bei zwei Hin- und Rückfahrten über 200 Euro: 156 Euro (Sparpotential: bis zu 61%)

Hier gibt es übrigens eine Suchfunktion, die zu einem gegebenen Zeitraum alle Dauer-Sparpreis-Angebote sucht.

4. Möglichkeit: Sparpreise

Die Sparpreise 25 und 50 sind insbesondere für Seltenfahrer interessant. Hat man die Möglichkeit einer gewissen Vorausplanung (mindestens 3 Tage) und will eine Hin- und Rückfahrt buchen, so ist man mit dem Versuch, einen Sparpreis zu ergattern, gut beraten. Aus der Praxis hat sich ergeben, daß sich eine Vorausbuchung von ungefähr 7 Tagen empfiehlt, um einigermaße sicher noch einen Sparpreis zu erhalten. Das Problem bei den Sparpreisen ist, daß grundsätzlich Hin- und Rückfahrt gemeinsam gebucht werden müssen und daß aufgrund der Zugbindung jegliche Flexibilität fehlt. Wer damit aber leben kann (Verspätungen der Bahn sind übrigens kein Problem: Die Tickets werden dann für andere Züge freigegeben - hüten sollte man sich vor Spapreis-Angeboten dann, wenn man noch auf ein anderes Verkehrsmittel, wie z.B. Flugzeug, angewiesen ist: Hier kann eine Verspätung zum Verfallen des Tickets führen) sollte sich bei jeder Fahrt bemühen, Sparpreise zu buchen. Es gibt den Sparpreis 25 (Hin- und Rückfahrt in der gleichen Woche) sowie den Sparpreis 50, Voraussetzung für diesen ist jedoch, daß Hin- und Rückfahrt am Wochenende oder in verschiedenen Wochen stattfinden. Darüberhinaus wird mit einer BahnCard 25 zusätzlich noch der BahnCard-Rabatt gewährt.
Gesamtkosten bei zwei Hin- und Rückfahrten über 200 Euro (Sparpreis 50): 200 Euro (Sparpotential: bis zu 50%)
Gesamtkosten bei zwei Hin- und Rückfahrten über 200 Euro (Sparpreis 50, mit BahnCard 25): 203 Euro (Sparpotential: bis zu 48,5%)

Tricks und Kniffe

  • Erster-Klasse-Trick: Sollten Sparpreise für die zweite Klasse einmal nicht mehr erhältlich sein, lohnt es sich, nach einem Sparpreis der 1. Klasse ausschau zu halten. Sparpreise 50 der 1. Klasse sind grundsätzlich günstiger als Normalpreise der zweiten Klasse, Nachteil ist hier, daß eine eventuell vorhandene BahnCard 2. Klasse nicht anerkannt wird. Auch ist der Sparpreis 25 für die 1. Klasse nur unerheblich teurer als der Normalpreis der zweiten Klasse, so daß man hier für einen nur geringfügigen Aufpreis bequemer reist.
    Kosten Hin- und Rückfahrt Normalpreis 2. Klasse: 200 Euro, Sparpreis 50 1. Klasse: 155 Euro, Sparpreis 25 1. Klasse: 232,25 (Sparpotential bis zu 22,5%)
  • Umstiegs-Trick: Ist für eine Relation kein Sparpreis mehr verfügbar, so empfiehlt es sich bei Umsteigeverbindungen, bei denen die Züge aus denen bzw. in die umgestiegen wird, eine Strecke parallel fahren (häufig der Fall bei den Relationen aus dem Ruhrgebiet nach Süddeutschland, hier sind Umstiege in Köln und Frankfurt Flughafen möglich), einfach den anderen Bahnhof als Umsteigestelle anzugeben (in der Reiseauskunft als “via” eintragen, Aufenthaltszeit 1 Minute). Gegebenenfalls können hierdurch noch Sparpreis-Kontingente gefunden werden.


Hinweis: Alle Preisbeispiele dienen nur der Veranschaulichung der Tarifstruktur. Der Autor übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit und Verfügbarkeit, für tarifliche Änderungen, für Rechenfehler und für die Anwendbarkeit in bestimmten Situationen. Aus diesem Grund ist auch die Haftung des Autors bei finanziellen Schäden, die durch die Anwendung dieser Hinweise entstehen, ausgeschlossen.

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