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“Bezahlte Rezensionen” bzw. “Paid Reviews”

04.07.2007 - 1 Kommentar - Tags: , ,

Bei meiner Suche nach anderen Seiten, die Plugin-Reviews anbieten, während ich meine eigene Plugin-Review-Seite online gestellt habe, ist mir zum Suchwort “Review” etwas aufgefallen. Es gibt unter den Bloggern immer mehr Personen, die sogenannte “Paid Reviews” anbieten, also gegen Bezahlung einen kurzen Text (und vor allem Link!) über die Seite des Kunden zu schreiben.

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Microblogging…

Manche Leute haben zu wenig zu tun. Ganz offenbar. Oder auch zu viel Geld… was auch immer. Der neueste Trend des Web-4′294′967′295.0, auch das “Web-MaxInt” genannt, weil es nämlich so ganz allmählich für ein normales Hirn kaum noch zu fassen ist, welche mehr- oder weniger schwachsinnigen Methoden sich die Noch-Dotcom-2.0-Startupper und baldigen Dotcom-2.0-Startup-Bankrotteure noch einfallen lassen, um sich möglichst schnell in den Ruin zu treiben sowie Google um weitere Millarden reicher zu machen, ist doch tatsächlich das sogenannte “MicroBlogging”, das genau so unglaublich überflüssig ist wie dieser, durch eine große Anzahl von Nebensätzen verunstaltete Satz.

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Der Datenschutz der Profis…

Tja, im Moment geistert ja mal wieder der “Spirit of 9/11″ durch Deutschland, nehmen wir als Beispiel mal die Postüberwachung im Rahmen des G8-Gipfels. Reicht es nicht schon, der Hardware-Lobby genüge zu tun und die Vorratsdatenspeicherung bei Internet-Verbindungen anzuordnen? Ich meine, damit sind doch sicherlich schon mal zumindest die Arbeitsplätze der Festplattenhersteller gesichert. Aber halt, gibts die in Deutschland überhaupt?

Naja, wie auch immer. Schlimm nur, daß selbst Profis, die es eigentlich wissen müßten, kaum Argwohn gegenüber solchen Methoden zeigen.Ich erinnere mich an ein Seminar der praktischen Informatik, bei dem ich einen Vortrag über anonyme, elektronische Bezahlung hielt. Nach Abschluß des Vortrages fragte mich unser Dozent, immerhin Inhaber des Lehrstuhls für Datenkommunikation in Aachen, wozu man anonyme Bezahlverfahren überhaupt bräuchte und ob dieser Aufwand gerechtfertigt sei. Er persönlich habe nichts zu verbergen und daher auch kein Bedürfnis, solche Bezahlverfahren einzusetzen. Selbst als mehr oder weniger die gesamte Zuhörerschaft, darunter zwei seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter, versucht haben, ihm die Problematik klar zu machen, hatte dies wenig Erfolg.

Naja,  alles weitere sei mal dahingestellt. Ich wundere mich nur immer noch, wie viele Personen an den Kassen der Filialen einer nach dem Pariser U-Bahn-Netz benannten Handelskette ihre ZahlRück-Karte zücken, während ich schon beim Herantreten an den Zahltisch mehrfach “Nein” sage, aber dennoch jedes mal gefragt werde, ob ich so ein blödes Ding mein Eigen nenne.

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